Trockenbau

Was versteht man unter Trockenbau ?

Beim „Trockenbau“ oder auch „Akustik-und Trockenbau“ handelt es sich um einen raumabschließenden Innenausbau für Böden, Decken und nichttragende Wände im inneren Gebäude- und Dachgeschoßbereich, auch für Bäder und Feuchträume, usw.
Von Trockenbau redet man deshalb, weil keine wasserhaltigen Baustoffe wie Beton oder Putz zur Errichtung der Bauteile verwendet werden. Trockenbau ist im Allgemeinen schneller und meist günstiger als ein entsprechendes Mauerwerk.
Völlig ohne Wasser geht es im Trockenbau jedoch auch nicht. Zum Verspachteln von Fugen und Anschlüssen benötigt man z.B. bei Gipskartonplatten Spachtelmasse. Aufgrund relativ kurzer Trockenzeiten kann man jedoch schon nach etwa 24 Std. weiterverarbeiten, z.B. Schleifen, Streichen, Tapezieren, usw.
Bauphysikalische Anforderungen bezüglich Wärme-, Kälte-, Schall-, Brand-, Feuchte-, Strahlenschutz, Schlagsicherheit können durch jeweilige Maßnahmen auch in Trockenbauweise erfüllt werden.
Es werden in der Regel spezielle Arbeitstechniken angewendet und hierbei vorgefertigte Baustoffe und Bauteile verwendet, die trocken verbaut werden.

An Materialen werden dabei Unterkonstuktionen (meist aus leichten Metallelementen) verwendet, Beplankt werden diese mit Platten (zumeist Gipsbauplatten). Weiterhin werden Dämmstoffe verwendet. Einige der wichtigsten weiteren verwendeten Teile / Materalien sind Verankerungselemente, Klammern, Schrauben, Dichtungsmassen, Profilleisten, Spachtelmassen usw.

Die innovative Bauweise zeichnet sich durch hohe Flexibiltät aus und bietet daher große gestalterische Möglichkeiten.